Fehler der TSG wurde eiskalt bestraft

TSG Dülmen e.V.

TSG Dülmen e.V.

Turn- und Spielgemeinde Dülmen e.V.
Sie befinden sich hier:
  1. Aktuelles   -  
  2. Presse

Pressebereich des TSG Dülmen

Fehler der TSG wurde eiskalt bestraft

Dülmen. Bei den Landesliga-Fußballern der TSG Dülmen ging am gestrigen Sonntag gleich mehreres schief.Die Blau-Gelben verloren durch das 0:1 (0:1) nicht nur die drei Punkte.

 
Aber der Reihe nach: Im Spiel gegen den Spitzenreiter FC Gievenbeck konnten die Blau-Gelben nicht auf ihrem gewohnten Hauptplatz (Trainer Ulrich Blennemann: „Das ist unser Wohnzimmer“) antreten, sondern mussten auf den Nebenplatz ausweichen. „Das verstehe wer will. Natürlich leidet der Rasen, der aufgrund der Regenfälle im November tief ist, unter einem Spiel. Aber es ist doch kein Vorgarten, sondern ein Fußballplatz“, sah sich Blennemann schon vor dem Anpfiff gehandicapt.
Dann kamen die personellen Sorgen hinzu. Die Verlegenheit zeigt sich auch darin, dass der TSG-Coach mit Andre Klausing am Ende einen Spieler einsetzen musste, der bereits 90 Minuten in der Reserve absolviert hatte.

Während der 90 Minuten waren die Blau-Gelben nicht einmal deutlich schlechter, als der Spitzenreiter der Liga. Doch ein Fehler der Hausherren wurde gnadenlos bestraft. Nach einem Freistoß, den Florian Schwarz verursacht hatte, bildete sich nur eine Drei-Mann-Mauer und bei der Flanke blieben die Verteidiger stehen, drei FC-Angreifer standen frei und Jan Kreuzheck köpfte aus kurzer Distanz ein. Bei weiteren Chancen der Gäste zeigte sich TSG-Schlussmann Markus Sylla auf der Hut.

Doch auch die TSG hatte gute Chancen durch Florian Abendroth und Julian Tacke vor der Pause sowie durch Mustafa Dana in der Schlussphase, der aber aus der Drehung über das Tor schoss.

Apropos Schlussphase: Die hatte es wirklich in sich. Kurz vor dem Ende verwarnte Schiedsrichter Eric Wolske (Bochum) Alexander Leifeld mit der gelben Karte nach einem Foul. Daraufhin reklamiert TSG-Trainer Blennemann, dass der FC-Spieler schon gelb vorbelastet sei. Linienrichter Rolf Gerstemeier schaut auf seine Karte, bestätigt dies, winkt dem Schiedsrichter, aber es folgt kein Platzverweis. „Der Linienrichter hat mir dann gesagt, dass nicht Leifeld, sondern Leifken verwarnt sei. Das ist ein Witz und ein Unding.“ Schließlich habe er sich die Karten notiert „und ich bin mir absolut sicher.“

Blennemann war so erbost, dass er anschließend auf die Tribüne geschickt wurde. Von dort musste er mit ansehen, wie in der Nachspielzeit Kevin Löw mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde. „Das war sicherlich ein Foul“, räumt Blennemann ein, „aber dafür glatt rot zu zeigen ist überhart“, hat er für die Entscheidung wenig Verständnis. Und so endet für die Blau-Gelben ein Sonntag und ein Spieltag, wie er angefangen hat. Und das unter den Augen von Manfred Wölpper, der die TSG Dülmen in besseren und glücklicheren Tagen trainiert hatte.

TSG Dülmen: Sylla, Löw, Tacke, Schwarz, Spangenberg, Trappe (89. Korte), Fries (83. Klausing), Iking (81. Gürkan), Gerson, T. Abendroth, Dana. Trainer: Blennemann.
Quelle: DZ-Online