Florian Hornig im Hochsprung bei den U20-DM in Sindelfingen

Mit einer sportlich sehr zufriedenen Leistung und mit ganz vielen positiven Eindrücken und Erfahrungen im Gepäck kehrte der 16-jährige Florian Hornig von seiner ersten deutschen Meisterschaft, noch dazu in der älteren U20-Klasse, aus Sindelfingen zurück.

Der sich seit Wochen enorm leistungsstabil zeigende Athlet blieb trotz des Lampenfiebers, das wohl jeden DM-Neuling packt, im eigentlich Wettkampf fokussiert und schaffte es, wieder eine tolle Leistung abzuliefern. Zwar war er stark beeindruckt von der engen Kulisse des Sindelfinger Glaspalastes und von den reglementierten Abläufen mit Aufwärmzone, Callroom und gemeinsamen Auf- und Abmarsch zur und von der Wettkampfanlage, doch vor allem sein erfahrener Hochsprungtrainer Roman Buhl aus Wesel wusste ihn zu beruhigen und ihn auf den Wettkampf vorzubereiten.

Die klare Zielformulierung war dabei, sein Leistungsvermögen auch unter diesen Bedingungen abrufen und vielleicht ein wenig auf sich aufmerksam machen zu können. So stieg Florian Hornig nach gelungenen Versuchen beim Einspringen nicht mehr ganz so nervös mit drei weiteren Athleten bei der Einstiegshöhe von 1,85m in den Wettkampf ein. Diese Höhe und auch die nachfolgenden 1,90m meisterte er sicher im 1. Versuch. Kurios war der erste Versuch über 1,95m. Hornig war schon fast von der Matte herunter und die Zuschauer fingen schon an zu applaudieren, da fiel die Latte im letzten Moment doch noch von den Auflegern. Somit benötigte Florian einen 2. Versuch, den er aber sicher meisterte.

Bei der nächsten Sprunghöhe – 2,00m – kamen dann doch ein wenig Selbstzweifel und Nervosität bei ihm auf, was bei einer Körpergröße von 1,79m wohl verständlich ist. Nach zwei verunglückten Sprüngen, bei denen er wohl selbst nicht an sein Leistungsvermögen glaubte, holte er er sich noch einmal wertvolle Tipps und die nötige Sicherheit bei seinen Trainern Hornig und Buhl. Dies sollte wirken, denn im 3. Versuch zeigte er seinen technisch besten Sprung des Wettkampfes und schaffte die 2,00m sehr sicher mit viel Luft nach oben. Leider gelang es ihm nicht mehr, diese Festigkeit beim Absprung bei den nächsten Versuchen zu halten und er scheiterte bei der Höhe von 2,03m dreimal.

In der Endabrechnung übersprangen vier Athleten die 2,00m und es wurde der vorhergesehene enge Kampf um Platz 8. Da Hornig diesmal die meisten Versuche benötigte, musste er sich mit dem 9. Platz zufriedengeben, was seine Zufriedenheit über seine gezeigte Leistung jedoch nicht schmälerte. Zudem wussten auch die Bundestrainer seine Leistung zu honorieren und erkannten sehr wohl sein Entwicklungspotential. Sie nahmen noch während des Wettkampfes Kontakt mit seinen Trainern auf und suchten auch das Gespräch mit ihm, wohlwissend dass diese Meisterschaften noch gar nicht auf seine Altersklasse zugeschnitten waren und sein Saisonhöhepunkt erst im Sommer mit der U18 –DM in Ulm ansteht, wo ihn alle gerne wiedersehen würden.


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