Hundehaufen brachte das Glück.

Die Fußball-Saison 1992/1993 hielt für die TSG Dülmen am 30. Mai 1993 ein Herzschlagfinale bereit. An dem Pfingstsonntag standen sich auf neutralem Platz in Waltrop mit der Hammerspielvereinigung und den Blau-Gelben die beiden besten Mannschaften des Jahres gegenüber. Mehr als 5.000 begeisterte Zuschauer verfolgten das Spiel.
Trainer Manfred Wölpper hat vielfältigste Erinnerungen an den Pfingstsonntag und an das Spiel. „Morgens habe ich noch einen Spaziergang gemacht. Dann bin ich in einen großen Haufen Hundescheiße getreten und habe mir die helle Hose versaut. Da wusste ich: Das kann heute nur gut werden.“
Die TSG Dülmen mit Trainer Manfred Wölpper dominierte die Saison. Vom ersten bis zum 25. Spieltag standen die Blau-Gelben auf Platz eins der Verbandsliga-Tabelle. Eine unverständliche Nervosität bei Heimspielen brachte die TSG Dülmen fast noch zum Straucheln, aber die Blau-Gelben retteten sich punktgleich mit den Hammern in das Entscheidungsspiel.
Das hatte es in sich. Die Zuschauer schwenkten Styropor-Hammer und sorgten für eine famose Stimmung im Stadion. Die Akteure auf dem Rasen ließen sich davon durchaus anstecken und lieferten sich 120 Minuten lang einen offenen Schlagabtausch.
Am Ende hatte die TSG Dülmen die Nase mit 4:2 (1:1) nach Verlängerung vorn. Begeistert wurden die TSG-Kicker auf dem Marktplatz in Dülmen von den Fans empfangen und gefeiert.

Foto: Holger Drewes, der nach seiner Einwechslung zwei Treffer markierte.

Quelle Foto und Text: Dülmener Zeitung

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