Josefa Schepp zweifache Westfalenmeisterin

Bü. Mit ihren erst 14 Jahren ist Josefa Schepp nach noch nicht einmal der Hälfte des Jahres schon die erfolgreichste TSG Leichtathletik Schülerin. Nahtlos knüpfte sie im März mit Ihrem Sieg im Kugelstoßen bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften an ihre Form vom Vorjahr an, als sie als 13 jährig zwar noch nicht bei Landesmeisterschaften Startberechtigt war, ihre Altersklassen Gegnerinnen aber schon klar beherrschte.

Als sie dann im Mai mit dem Block-Wettkampf im Sprint/Sprung Westfalenmeisterin und schon zwei Wochen später im 7-Kampf Nordrhein-Westfalenmeisterin jeweils mit neuem TSG Vereinsrekord wurde, war an einer erfolgreichen Einzel-Westfalenmeisterschaft am Sonntag in Recklinghausen nicht mehr zu zweifeln.

Das Trainerduo Thies/Wilstacke hatte vornehmlich auf die Wurfdisziplinen gesetzt, obwohl sie auch im Hochsprung mit ihren zuletzt übersprungenen 1,62m die Bestenliste anführt und diese Höhe zum Titelgewinn gereicht hätte.. Der enge Zeitplan, nur 15 Minuten nach dem Speerwerfen, ließ eine Teilnahme nicht zu. So konnte sich Josefa voll dem Speerwerfen widmen und sie warf gleich im ersten ihrer sechs Versuche, davon drei über die 40m Marke, mit 41,88m eine Weite, mit der sie das gesamte Teilnehmerfeld klar distanzierte. Die Weite mit dem 500 Gramm Speer ist persönliche Bestleistung, TSG Rekord und nur 2,71m vom Westfalenrekord von Ida Steinhauer TV Wattenscheid entfernt. Im Vorjahr hätte ihr der Wurf Platz 3 in der Deutschen Bestenliste eingebracht.

Auch im Kugelstoßen demonstrierte Josefa ihre große Überlegenheit. Allein drei ihrer vier gültigen Versuche landeten jenseits der 10 Meter Linie und gleich ihr erster war mit 10,87m auch der Siegesstoß. Unter den insgesamt 18 Teilnehmerinnen gelang nur der Mindenerin Nike Linnemöller mit 10,06 ein Stoß über 10m, der ihr Rang zwei bescherte.


ganz links: Josefa Schepp

Nicht ganz so wie gewünscht lief es für die Dülmenerin beim Diskuswerfen. Hier gelangen ihr von den sechs Versuchen nur zwei Gültige, von denen der weiteste bei 23,03m landete. Damit wurde sie Fünfte.

Ruth Heringhaus konnte ihre Qualifikationsweite von 9,61m nicht bestätigen. Die 15 Jährige stieß 8,77m und wurde damit 12.

Lisa Schellhove, eine der Mitfavoritinnen im Sprint und Hürdenlauf konnte aufgrund einer Verletzung nicht starten.


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