Münsterlandmeisterschaften 2017 – Tag 1

Die am Universitätsgelände in Münster ausgetragenen Leichtathletik-Münsterlandmeisterschaften waren für die TSG- Athleten ein voller Erfolg. Den Start in das Meisterschaftswochenende bildeten die älteren Aktiven der U20 und U18- Klassen. Zwei männliche und zwei weibliche Athleten traten insgesamt sechs Mal gegen Sportler sämtlicher Vereine des Münsterlandes an und konnten dabei jedes Mal siegreich ihre Disziplinen beenden.
Der einzige U20-Athlet Manuel Sanders, das absolute 400m-Ass, hatte die für ihn sogenannten Unterdistanzen 100m und 200m als Testläufe ausgesucht. Er startete mit dem 100m- Lauf und hatte es in seinem Lauf eher mit den widrigen Windverhältnissen als mit seinen Gegnern zu tun. Mit über 3 Metern Gegenwind pro Sekunde lief er in 11,38 sec zwar unangefochten zum Sieg (der Zweitplatzierte Dabrowski aus Lüdinghausen lief 12,01 sec), er war mit seiner Zeit verständlicherweise jedoch nicht zufrieden. Bei dem am frühen Abend angesetzten 200m-Lauf hatte sich der Wind dann gelegt und die Bedingungen waren für die Sprinter wesentlich besser. Sanders gewann hier mit 22,25 sec vor Lukas Genenger (22,42 sec) von Preussen Münster. Mit seiner Siegerzeit kam er fast an seine Bestleistung vom Vorjahr (22,22 sec.) heran und unterbot zugleich die DM-Norm, die bei 22,50 sec liegt.
Klara Koppe trat im 800m-Lauf an und es wurde dort der erwartete Zweikampf mit Franziska Dinkelbrock vom TV Epe. Beide setzten sich schnell von den übrigen Läuferinnen ab und der Zweikampf hielt bis zum spannenden Finish. Hier hatte Dinkelbrock am Ende mit nur 5 Hundertstel das Nachsehen und musste sich mit dem Vizeplatz begnügen, während Klara Koppe sich über eine neue Bestzeit von 2:19,84 min und den Münsterlandmeistertitel freute.
Einziger U-18 Athlet war Florian Hornig, da David Schepp verletzungsbedingt nicht antreten konnte. Hornig startete mit dem Dreisprung und hatte sich vorgenommen, möglichst frühzeitig in dieser Saison auch für diese Disziplin die Norm für die Deutschen Meisterschaften zu springen, wie es ihm Ende April beim Hochsprung schon gelungen ist. Auch bei ihm geriet der Wettkampf mehr zu einer Windlotterie als zu einem Wettstreit um den 1. Platz. Hatten die Läufer mit Gegenwind zu kämpfen, so hatte Florian bei seinen Versuchen immer zu viel Rückenwind, was einerseits seinen Anlauf behinderte und andererseits trotz gesprungener Normweite nicht zur Qualifizierung geführt hätte. Im 3. Versuch gelang ihm nämlich ein toller Sprung über 13,40m- 20 cm über der geforderten Norm – jedoch mit zu viel Windunterstützung, so dass er weitere Versuche benötigte. Im 4. Durchgang hatte er dann Glück und kam bei regulären Windverhältnissen noch einmal zu einem starken Sprungergebnis von 13,36m. Nach diesem Versuch beendete er den Dreisprung, da er die Norm und den Titel sicher hatte.


Florian Hornig beim Dreisprung

Zudem ließ ihm der Zeitplan kaum mehr Zeit, da die 110m – Hürdenläufe anstanden. Hornig wechselte die Sprung- in Sprintspikes und ging an den Start. Testläufe zeigten schon im Vorfeld, dass er sich gegenüber dem Vorjahr stark verbessert hatte, aber da die Gegner unbekannt waren, war der Ausgang ungewiss. Gleich an der 1. Hürde zeigte sich jedoch überraschenderweise, dass die anderen Läufer nicht den Hauch einer Chance hatten. Hornig siegte mit starker, neuer persönlicher Bestleistung von 15,96 sec mit über einer Sekunde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Alexander Wolters von der LG Brillux Münster und freute sich vor allem aufgrund seiner gelaufenen Zeit auch hier über den Titel.


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