Nicht alles einer Westdeutschen Meisterschaft würdig

Bü. Am vergangenen Wochenende fuhr der U-18 Athlet Florian Hornig zu seinem letzten überregionalen Wettkampf in dieser Hallensaison. In Leverkusen nahm er an den Westdeutschen Hallenmeisterschaften im Dreisprung und im Hochsprung teil.

Hochsprung Florian
Florian Hornig

Seine erste Disziplin war mittags der Dreisprung und Florian hatte sich eine neue Bestweite vorgenommen. Leider standen die Vorzeichen nicht gut, da die Kampfrichter den Athleten keinen Sprung zum Einspringen gewährten und zudem der 9m- Absprungbalken beim Abmessen des Anlaufes noch nicht eingelegt war. So zeigte sich bei allen Springern ein verhaltener Wettkampfbeginn, um überhaupt erst einmal die Anlage kennenzulernen. Bezeichnend war dann auch, dass bis auf den Tagessieger aus der Voreifel alle Springer erst in ihrem letzten Versuch die besten Weiten erzielten. Hornig sprang sehr konstante Weiten und verpasste mit 11,66m knapp seine persönliche Bestleistung von 11,74m. Nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung wurde er Vierter. Der Hochsprungwettkampf sollte dann knapp fünf Stunden später im Zentrum der Leichtathletikhalle stattfinden. Dort fanden über den ganzen Tag die 60m Sprintläufe statt und schon am Zeitplan war zu erkennen, dass der Wettkampf aufgrund der Finalläufe nicht pünktlich beginnen konnte. Mit fast dreißig- minütiger Verspätung wurden dann erst einmal die Wettkampfanlagen für die weibliche und männliche U18- Jugend aufgebaut, so dass auch hier nicht von einem einer westdeutschen Meisterschaft und vor allem den Athleten entsprechend würdigen Ablauf gesprochen werden kann. Durch die Zeitplanverschiebung fand der Hochsprung zu allem Überfluss dann auch noch zeitgleich mit den hoch emotionalen 4x200m-Staffelläufen statt, die grundsätzlich lautstark von den Zuschauerrängen begleitet werden. Bedingungen, die nicht gerade konzentrationsfördernd waren und die den Hochsprungwettkampf zur Nebensache werden ließen. So benötigten alle 12 Teilnehmer auch relativ lange für ihre Versuche und der Wettkampf zog sich in die Länge. Hornig, hier jedoch schon wesentlich wettkampferprobter als beim Dreisprung, behielt die Nerven und es gelang ihm zur Freude aller mitgereisten Fans, seine persönliche Bestleistung von 1,80m einzustellen und damit ein weiteres Mal bei der Siegerehrung aufgerufen zu werden, diesmal auf Platz 8.


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