Normen für Deutsche Meisterschaften erreicht

Beim 10. Internationalen Sparkassen-Meeting in Osterode am Samstag lief Klara Koppe ihr erstes 3000 Meter Rennen der Saison. Mit dem Vorsatz, eine Zeit unter 10 Minuten zu laufen, ging sie das Rennen sehr schnell an und lief vorne in der Gruppe mit. Auf den letzten drei Runden konnte sie das Tempo jedoch nicht mitgehen und ließ die Läuferinnnen vor ihr ziehen, sodass sie nach 9:58,73 Minuten Gesamtfünfte und Zweite in ihrer Altersklasse (WU20) wurde. Mit diesem Ergebnis verbesserte sie nicht nur ihre eigene Bestzeit um fast 20 Sekunden, sondern stellte auch einen neuen Vereinsrekord auf und erreicht die Norm für die Deutschen Meisterschaften Bevor diese im Sommer in Rostock stattfinden, will sie nach eigener Aussage noch an ihrer Tempohärte arbeiten.


Über 3000 Meter liefen die U20 und die Hauptklasse gemeinsam.
(Klara Koppe mit der Nr. 458)

Ebenfalls eine Deutsche Norm erreichte Josefa Schepp. Nachdem sie bei ihren letzten Wettkämpfen immer knapp an der Norm im Hochsprung gescheitert war, übersprang sie die geforderte Höhe von 1,66 Meter nun beim Tag der Überflieger in Essen am Donnerstag. In einem Wettbewerb der besonderen Art löste Josefa das Ticket sehr souverän.

Der Wettbewerb hatte als deutscher Hochsprung-Cup folgende Regeln:
Alle Springerinnen mussten von der linken und rechten Seite springen, wobei es pro Seite je zwei Versuche gab. Die addierten Höhen ergaben dann das Gesamtergebnis. Josefa begann mit dem linken Absprung bei einer Höhe von 1,30 Meter und löste die Aufgabe bis zu einer Höhe von 1,48 m sehr gut. Bei der Höhe von 1,52 m musste sie allerdings passen.

Mit ihrem starken rechten Sprungbein stieg Josefa dann bei einer Höhe von 1,48 m ein und konnte bis zur DM-Qualifikationshöhe fast alle Höhen mit dem ersten Versuch meistern und scheiterte dann an der Höhe von 1,69 m nur sehr knapp in zwei Versuchen. Die Freude über den Gesamtsieg am Tag der Überflieger in Ihrer Altersklasse und vor Allem über die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft durch die neue Bestweite war ihr deutlich anzusehen.

Schon am Samstag startete sie erneut, diesmal bei den Westfälischen Meisterschaften der Unter 16 Jährigen in Hagen. Dort führte sie im Blockwettkampf Wurf bis zum abschließenden Diskuswerfen. Dann warf die spätere Siegerin Malin Böhl von der LG Wittgenstein den Diskus 8 Meter weiter als Josefa und überholte sie um nur 6 Punkte. Da Josefa in den vorherigen Disziplinen gute Ergebnisse brachte, im Weitsprung mit übersprungenen 5,15 Metern sogar eine neue Bestleistung aufstellte und im Einwerfen weiter geworfen hatte, war sie zu Recht enttäuscht. Auf ihre neue Bestleistung im Blockwettkampf mit 2571 Punkten und den zweiten Platz in einem großen Teilnehmerfeld kann sie aber durchaus stolz sein.


Josefa Schepp (1.v.l.) verpasste den Sieg um nur 6 Punkte.

Ebenfalls in Hagen startete Julian Dreckmann, er wagte sich an Blockwettkampf Lauf. Mit 2168 Punkten und neuen Bestleistungen beim Hürdenlauf (12,81 Sekunden) und Ballwurf (39,5 Meter) wurde er Vierter.


Julian Dreckmann (2.v.r) wird Vierter in der Jugend M14.


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