Platz 2 für Florian Hornig bei westfälischen Hallenmeisterschaften

Bü. Seit Jahresbeginn gehört der 15-jährige TSG- Athlet Florian Hornig der männlichen Jugend U-18 an. Für ihn bedeutet es, sich nun auch mit 17-jährigen Athleten in den direkten Vergleich zu begeben. Am vergangenen Wochenende hatte er bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund die erste große Herausforderung zu meistern. Qualifiziert hatte er sich in den drei technischen Disziplinen Hochsprung, Dreisprung und Hürdenlauf.

Während Teilnehmer aus Dortmund, Wattenscheid oder Paderborn auch im Winter für technische Disziplinen mit vorhandenen Leichtathletikhallen beste Trainingsvoraussetzungen vorfinden, muss er mit seinem Vater und Trainer Michael Hornig immer wieder improvisieren und zu zeitaufwendigen Maßnahmen greifen. So nutzt er im Moment Hallenwettkämpfe mehr als Trainingsmöglichkeit denn als Wettkampf und das Stützpunkttraining in der Leichtathletikhalle in Münster vor allem zur intensiven technischen Vorbereitung. Diesem Umstand fiel dann auch der Hürdensprint zum Opfer, da Hornig die 60m-Hürden mit der neuen Hürdenhöhe bisher nicht einmal vollständig laufen konnte.

Der Wettkampftag begann für ihn sehr früh um 10.00 Uhr mit dem Hochsprung. Bei den letzten 14-tägigen Trainingseinheiten unter Stützpunkttrainer Roman Buhl lag der Schwerpunkt auf der Erhöhung der Anlaufgeschwindigkeit in der Kurve und der Übertragung dieser in den Absprung. Während ihm dies bei den ersten drei Sprüngen über 1,67m- 1,72m und 1,77m jeweils gleich im 1.Versuch perfekt gelang, kam er bei der Höhe von 1,82m –was für ihn neue Bestleistung bedeutet hätte- aus dem Rhythmus und lief zum Teil viel zu schnell an. So standen am Ende gesprungene 1,77m als Ergebnis, was in einem sehr starken Springerfeld Platz 7 bedeutete.

Hornigs zweiter Wettkampf, der Dreisprung, fand dann erst 6 Stunden nach dem Hochsprung statt. Diese anspruchsvolle Disziplin trainiert er erst seit drei Monaten und dabei nur 1mal wöchentlich in Münster bei der Landestrainerin Elke Bartschat. Bartschat sah in Einklang mit Trainer Hornig bei Florian gute technische und koordinative Voraussetzungen für diese Sprungdisziplin. Gleich bei seinem 1. Wettkampf im Dezember in Düsseldorf bestätigte er auch die Annahme und sprang die Qualifikation für die westfälischen Hallenmeisterschaften. Bei einem weiteren Trainingswettkampf in Hannover am letzten Wochenende gelang ihm dann sogar mit nur drei Versuchen die Norm für die westdeutschen Hallenmeisterschaften Ende Januar. Bei seinem 3. Wettkampf sollte es dann ruhig noch ein bisschen weiter gehen, zumal die Stützpunkttrainerin ihn in Dortmund mitcoachte. Und auch diesmal gelang ihm eine neue Bestweite. Mit 11,74m sprang er 28cm weiter als in Hannover und sicherte sich den 2. Platz.

Dreisprung Florian
Florian Hornig, Dreisprung

Trainer M.Hornig freute sich über die gezeigten Leistungen seines Sprösslings, zumal es immer wieder erstaunt, dass er trotz seines zur Zeit noch körperlichen Entwicklungsrückstandes, der in der U18 noch stärker in Erscheinung tritt, durch technisches Können gute Leistungen hervorbringt.


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